Grenzüberschreitendes Treffen auf der Bistriška planina

Zila, die Wiege des slowenischen Alpinismus in Kärnten.

Am Samstag, den 4. September, fand ein grenzüberschreitendes Treffen auf dem Berg Bistrica in Zila statt. Am 9. September 2017 wurde auf Initiative des 99er-Clubs, der Pfarrei Čače, der SPD Dobrač na Brnci und des Slowenischen Bergsteigervereins Klagenfurt eine Messe auf dem Gipfel des Dobrač mit der Segnung eines zweisprachigen Denkmals an der slowenischen Kirche abgehalten.

Damit erhielt neben der deutschen auch die slowenische Kirche ein sichtbares äußeres Zeichen. Hauptinitiator im Jahr 2017 war Simon Trießnig. Mit dabei in Dobrač war auch der Kunsthistoriker Gorazd Živkovič, Landeskonservator für Kärnten und Leiter der Abteilung für Denkmalpflege. Ein wichtiger Mitorganisator des grenzüberschreitenden Bergsteigertreffens war Urban Popotnig, Präsident des slowenischen Aufklärungsverbandes Zila.

Bemerkenswert ist, dass die Arbeitsgemeinschaft „Grenzenlose Begegnungen in Dobrač“ die Ausstellung „Karawanken – ein Raum der Verbindungen und Divergenzen“ im November 2019 in das Gemeindehaus von Bekštanj eingeladen hat, denn Trießnig betont, wie wichtig ihm die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung vor Ort und mit den Nachbargemeinden in Slowenien ist, im Falle des grenzüberschreitenden Bergsteigertreffens am Samstag, 4. September, auch mit den Nachbarn im Kanaltal.